Kostenloser SEO-Check —
deine Seite in 10 Sekunden analysiert
URL eingeben, prüfen lassen, konkrete Empfehlungen bekommen: Dieses kostenlose SEO-Analyse-Tool checkt über 20 OnPage-Faktoren — von Title und Meta Description über Überschriften und Alt-Texte bis zu HTTPS, robots.txt und Sitemap. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail, ohne Speicherung deiner URL.
Das prüft der kostenlose SEO-Check
Meta & Snippets
Title-Tag und Meta Description mit Längen-Bewertung, Canonical, Meta Robots (noindex-Warnung!), Open Graph für Social Sharing, Favicon und Sprachauszeichnung.
Inhalt & Struktur
H1-Überschrift, Überschriften-Hierarchie (H2–H6), sichtbarer Textumfang, strukturierte Daten (Schema.org) sowie interne und externe Verlinkung.
Bilder
Fehlende Alt-Texte (wichtig für Barrierefreiheit und Google-Bildersuche) und Lazy-Loading-Nutzung für schnelleren Seitenaufbau.
Technik & Server
HTTPS, HTTP-Status, Weiterleitungsketten, Server-Antwortzeit, HTML-Größe, Mobile Viewport sowie robots.txt und XML-Sitemap deiner Domain.
Wofür der Check gedacht ist — und wofür nicht
Dieser OnPage-Check ist der schnelle Gesundheits-Check für eine einzelne Seite: Er findet die häufigsten und folgenreichsten Grundlagen-Fehler — fehlende Meta-Tags, kaputte Überschriften-Struktur, versehentliches noindex, fehlende Alt-Texte. Genau diese Basics entscheiden bei kleinen Websites oft über Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit.
Was er bewusst nicht leistet: eine komplette Website mit allen Unterseiten crawlen, Rankings über Zeit verfolgen, Keywords recherchieren oder Backlinks analysieren. Dafür gibt es vollwertige SEO-Tools — welche sich lohnen, zeigt unser Tool-Vergleich, und die dauerhaft kostenlosen Optionen findest du unter kostenlose SEO-Tools.
Datenschutz: Deine geprüfte URL wird nicht gespeichert. Für das Tageslimit halten wir ausschließlich einen anonymisierten Kurz-Hash der IP-Adresse für maximal 48 Stunden vor — kein Tracking, keine Cookies, keine E-Mail nötig.
Alle Prüfpunkte mit ihren Richtwerten
Diese Tabelle zeigt, welchen Schwellwert der Check je Prüfpunkt anlegt und warum er dort liegt. Die Werte sind Richtwerte aus der Praxis, keine offiziellen Google-Vorgaben — Google veröffentlicht für die meisten dieser Punkte bewusst keine festen Grenzen.
| Prüfpunkt | Bewertet als „gut" | Warum dieser Wert |
|---|---|---|
| Meta & Snippets | ||
| Title-Tag | 30–60 Zeichen | Unter 30 Zeichen bleibt Platz für Keywords ungenutzt, über 60 kürzt Google den Title in den Suchergebnissen ab. Fehlt der Title ganz, gilt das als schwerwiegender Fehler — er ist das wichtigste einzelne OnPage-Element. |
| Meta Description | 80–165 Zeichen | Die Description ist kein Ranking-Faktor, steuert aber die Klickrate. Fehlt sie, setzt Google einen beliebigen Textausschnitt der Seite ein — meist deutlich weniger überzeugend als ein bewusst geschriebener Text. |
| Canonical-Tag | vorhanden | Legt fest, welche URL als Original gilt. Ohne Canonical kann dieselbe Seite über mehrere URL-Varianten (mit/ohne Slash, mit Parametern) konkurrieren und sich die Ranking-Signale aufteilen. |
| Meta Robots | kein noindex | Ein versehentliches noindex nimmt die Seite komplett aus dem Index — der folgenreichste Einzelfehler überhaupt. Er entsteht oft beim Übertragen einer Entwicklungsversion auf die Live-Domain. |
| Mobile Viewport | vorhanden | Ohne Viewport-Meta-Tag rendern mobile Browser die Seite in Desktop-Breite und skalieren sie herunter. Da Google mobil-first indexiert, betrifft das die Bewertung der Hauptversion. |
| Sprachauszeichnung | lang gesetzt | Sagt Suchmaschinen und Screenreadern, in welcher Sprache die Seite verfasst ist. Relevant für die Zuordnung in länderspezifischen Suchergebnissen. |
| Open Graph | vorhanden | Bestimmt Titel, Text und Bild beim Teilen in sozialen Netzwerken und Messengern. Ohne OG-Tags entscheidet die Plattform selbst, was angezeigt wird. |
| Favicon | vorhanden | Erscheint in den mobilen Suchergebnissen direkt neben dem Treffer und im Browser-Tab — ein kleines, aber sichtbares Vertrauenssignal. |
| Inhalt & Struktur | ||
| H1-Überschrift | genau eine | Die H1 benennt das Hauptthema der Seite. Fehlt sie, gilt das als Fehler; mehrere H1 verwässern die thematische Zuordnung, weil kein eindeutiges Hauptthema mehr erkennbar ist. |
| Überschriften-Hierarchie | H2–H6 vorhanden | Zwischenüberschriften gliedern den Text für Leser und machen die Struktur für Suchmaschinen und KI-Systeme auswertbar. Eine Textwüste ohne Gliederung wird seltener als Antwortquelle herangezogen. |
| Sichtbarer Textumfang | ab 300 Wörter | Unter 300 Wörtern gilt eine Seite schnell als „Thin Content". Das ist kein Mindestwert für gutes Ranking — eine präzise kurze Antwort kann besser sein — aber ein Warnsignal, dass ein Thema womöglich nur angerissen wurde. |
| Strukturierte Daten | JSON-LD vorhanden | Schema.org-Markup (Article, FAQPage, BreadcrumbList …) macht Inhalte maschinenlesbar. Es ermöglicht Rich Snippets und erhöht die Chance, in KI-Antworten korrekt zitiert zu werden. |
| Verlinkung | ≥ 1 interner Link | Interne Links verteilen Ranking-Signale und zeigen Suchmaschinen, welche Seiten zusammengehören. Eine Seite ohne internen Ausgang ist eine Sackgasse im Seitenaufbau. |
| Bilder | ||
| Alt-Texte | alle Bilder | Alt-Texte sind Pflicht für Barrierefreiheit und die Voraussetzung dafür, dass Bilder in der Google-Bildersuche gefunden werden. Bis zu zwei fehlende Alt-Texte wertet der Check als Hinweis, mehr als Fehler. |
| Lazy Loading | mindestens ein Bild | loading="lazy" lädt Bilder unterhalb des sichtbaren Bereichs erst beim Scrollen. Das beschleunigt den ersten Seitenaufbau spürbar — vor allem auf Mobilgeräten mit langsamer Verbindung. |
| Technik & Server | ||
| HTTPS | aktiv | Verschlüsselte Übertragung ist seit Jahren Standard. Browser markieren unverschlüsselte Seiten aktiv als „nicht sicher", was Besucher abschreckt. |
| HTTP-Status | 200 | Nur eine Seite mit Status 200 wird normal indexiert. Ein 404 oder 500 an der geprüften Adresse bedeutet, dass dort für Google nichts existiert. |
| Weiterleitungen | höchstens 2 | Jeder Redirect kostet Ladezeit. Lange Ketten entstehen typischerweise historisch (http → https → www → neue URL) und lassen sich meist auf einen Sprung verkürzen. |
| Server-Antwortzeit | unter 800 ms | Gemessen wird allein die Auslieferung des HTML-Dokuments, nicht die vollständige Darstellung. Über 800 ms deutet auf langsames Hosting oder fehlendes Caching hin — beides wirkt auf jede einzelne Unterseite. |
| HTML-Größe | unter 300 KB | Bezieht sich nur auf den Quelltext ohne Bilder. Sehr große Werte entstehen meist durch Page-Builder-Ballast oder inline eingebettete Daten und verzögern den Seitenaufbau. |
| robots.txt | erreichbar | Steuert, welche Bereiche Crawler betreten dürfen. Eine fehlerhafte Regel hier kann eine komplette Website aus dem Index halten, ohne dass es auf der Seite selbst sichtbar wäre. |
| XML-Sitemap | vorhanden | Hilft Suchmaschinen, alle Unterseiten zu finden — besonders wichtig bei schwacher interner Verlinkung oder frisch veröffentlichten Seiten. |
Die letzten beiden Punkte werden auf Domain-Ebene geprüft, alle übrigen an der eingegebenen URL.
Die vier Befunde, die am meisten kosten
Nicht jeder Warnhinweis ist gleich dringend. Diese vier Befunde solltest du zuerst abarbeiten, weil sie entweder die Indexierung ganz verhindern oder unmittelbar Klicks kosten.
Die Seite wird aus dem Index genommen — ganz gleich, wie gut ihr Inhalt ist. Häufigste Ursache: Beim Umzug einer Entwicklungsversion auf die Live-Domain bleibt die Sperre stehen. In WordPress steckt derselbe Schalter unter Einstellungen → Lesen („Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren"). Prüfe das zuerst, bevor du irgendetwas anderes optimierst.
Der Title ist die Überschrift deines Suchergebnisses und entscheidet mit darüber, ob geklickt wird. Fehlt er, baut Google selbst einen zusammen. Über 60 Zeichen wird hinten abgeschnitten — steht das Wichtigste dort, verschwindet es. Setze das zentrale Keyword nach vorne und formuliere den Rest als Nutzenversprechen.
Viele Themes vergeben die H1 an das Logo im Header — dann trägt jede Unterseite dieselbe Überschrift, nämlich den Seitennamen. Das nimmt jeder einzelnen Seite ihr erkennbares Hauptthema. Prüfe im Quelltext, worauf die H1 tatsächlich liegt, und gib jeder Seite genau eine eigene.
Wenn schon das reine HTML so lange braucht, liegt es selten am Design, sondern am Hosting oder an fehlendem Caching. Dieser Wert betrifft jede Unterseite gleichzeitig — er ist damit einer der wenigen Punkte, den man einmal löst und überall verbessert. Ein Caching-Plugin oder ein Hosting-Wechsel bringt hier mehr als jede Bildoptimierung.